Bau-/ Anschlussfinanzierungen

 für Köln, Düsseldorf und Umgebung

Blogartikel: Anschlussfinanzierung oder Forward-Darlehen, was ist für Sie die beste Alternative? 


Befinden Sie sich auch gerade in der Situation und Ihr Kredit für Ihr Haus oder Ihre Wohnung läuft bald aus und Sie überlegen jetzt, wie Sie die verbleibende Restschuld am besten finanzieren? Welche Optionen gibt es ? Mein Name ist Angela Herm und als Expertin für Baufinanzierungen in Köln und ich möchte Ihnen heute dabei helfen diese Fragen zu beantworten.

Im wesentlichen differenziert man zwischen zwei Arten von Restschuld Finanzierungen, der sogenannte Anschlussfinanzierung oder dem Forward-Darlehen.



Aber was ist überhaupt einen Anschlussfinanzierung oder ein Forward-Darlehen? 


Schauen wir uns das Ganze doch einmal genauer an. Bei einer Anschlussfinanzierung, aber auch bei einem Forward-Darlehen handelt es sich um die Weiterführung einer Finanzierung z.B. für ein Haus oder eine Wohnung, nach Ende der regulären Vertrags- bzw. Zinslaufzeit.

Hierbei wird mit der jeweiligen Bank ein neuer Zins festgelegt, um zum einen die verbleibende Restschuld zu finanzieren und sich gleichzeitig die Zinskonditionen zu sichern.



Wichtig:


Die Konditionen bei einer Anschlussfinanzierung oder einem Forward-Darlehen können bei Abschluss komplett neu zusammengestellt und verhandelt werden. Zudem ist auch die Zusammenlegung von Krediten möglich, um die monatliche Belastung zu reduzieren.



Mein Tip:


Ich rate meinen Baufinanzierungskunden in Köln, vergleichen Sie verschieden Angebote und nehmen Sie nicht unbedingt die Bank mit der Sie das Ganze im Vorfeld finanziert haben. In der Regel ist es nämlich so, dass die Konditionen bis auf den Zins, bei einer Weiterführung bei der jeweiligen Hausbank nicht verhandelbar sind. Und weit über dem liegen, was für Ihre Finanzierung möglich ist.




Aber was ist der genaue Unterschied zwischen einer Anschlussfinanzierung und einem Forward-Darlehen?


Der Unterschied zwischen einer Anschlussfinanzierung und einem Forward-Darlehen liegt in der zeitlichen Perspektive. Bei einem Forward-Darlehen hat man die Möglichkeit, sich bis zu 5 Jahre vor Ende der Zinsbindung bereits den momentanen Zins zu sichern. Nehmen wir an, dass Zinsniveau ist gerade sehr gut und ich weiß, dass ich in fünf Jahren eine neue Finanzierung für mein Haus in Köln brauche, dann kann ich mir mit Hilfe eines Forward-Darlehens den jetzigen Zins für später sichern. Bei einer normalen Anschlussfinanzierung wäre die Zinssicherung hingegen nicht jetzt möglich.

Wichtig:


Momentan sind die Zinsen günstiger, dementsprechend ist die Belastung bei einer Anschlussfinanzierung geringer, als bei dem ursprünglichen Kredit.



Was sind die Voraussetzung bei der Anschlussfinanzierung bzw. ein Forward-Darlehen?


Die Voraussetzungen bei beiden Arten der Finanzierung sind identisch. Zunächst muss eine Restschuld vorhanden sein bzw. Kapital benötigt werden.

Zum anderen werden je nach Bank verschiedene Unterlagen (Einkommensnachweise, bereits bestehende Darlehensverträge, Objektunterlagen etc.) benötigt.

Sollte die Anschlussfinanzierung bei der Hausbank weitergeführt werden, kann es sein, dass die Konditionen (bis auf den Zins) dann gleich bleiben (Prolongation). Dementsprechend lohnt sich die Beratung eines Banken unabhängigen Baufinanzierers, da hier die Konditionen neu verhandelt und zusammengestellt werden können.


Was sind die Vor- und Nachteile 


Anschlussfinanzierung

Forward-Darlehen

Pro

Aktuelles Zinsniveau

Flexibilität hinsichtlich der Konditionen (Laufzeit, Höhe, Sondertilgung).

Planungssicherheit, da ich mir meinen zukünftigen Zins sichere. Flexibilität hinsichtlicher der Konditionen (Laufzeit, Höhe, Sondertilgung).

Contra

Wir sind immer auf das jeweilige Zinsniveau angewiesen, welches es zu dem Zeitpunkt gibt.

Bei Hausbanken ist bis auf den Zins nichts variabel.

Geringer Zinsaufschlag für die Sicherung des Zinses. 

Bei Hausbanken ist bis auf den Zins nichts variabel.


Wichtig:


Egal für welche Art der Finanzierung Sie sich entscheiden, ich rate meinen Baufinanzierungskunden in Köln immer, prüfen Sie vorab, ob die Finanzierung noch wirklich zu ihren Bedürfnissen passt.

Zudem machen sie sich bitte auch Gedanken, ob sie nur die Restschuld finanzieren wollen oder gegebenenfalls mehr Geld benötigen. (Umbau, Modernisierung etc.)



Blog: Neubau von Eigentumswohnungen in Köln und Umgebung, darauf sollten Sie achten!!!


Sie planen gerade den Neubau Ihrer ersten eigenen Immobilie, wissen aber noch nicht worauf Sie achten sollten bzw. welche Optionen und Fördermittel Sie nutzen können?

Mein Name ist Angela Herm und als Expertin für Baufinanzierungen und Kapitalanlagen in Köln, möchte ich Sie heute informieren, welche Möglichkeiten Sie haben und was dabei zu beachten ist.



Neubau von Eigentumswohnungen in Köln: Grundlagen einer Neubaufinanzierung

 

Wer sich heutzutage für den Neubau einer Immobilie interessiert, der sieht sich schnell erschlagen von der schieren Masse an Angeboten und Optionen. Aber welcher Weg ist wirklich der Beste und worauf muss man achten um keine kostspieligen Fehler zu machen?

 


Grundsätzlich haben Sie zunächst zwei Optionen den Neubau Ihrer Eigentumswohnung oder Ihres Hauses abzuwickeln.

 

Die erste Option, bildet hierbei der Kauf der Immobilie über einen Bauträger (Unternehmung was Objekte plant, baut und vertreibt). Hier wird zunächst das Projekt (Haus oder Wohnung) in Augenschein genommen und sofern es Ihnen gefällt, beim Bauträger reserviert. Im nächsten Schritt geht es nun um die Finanzierung. Im Idealfall gestalten Sie diese in Zusammenarbeit mit einem freien Baufinanzierer, da dieser nicht nur auf ein Angebot (wie die Hausbank) sondern auf bis zu 400 Angebote zurückgreifen kann und Sie sich dadurch die besten Konditionen sichern können. Ist die Finanzierung geregelt, folgt der Gang zum Notar für die Kaufvertragsunterzeichnung. Dann erfolgt der Baubeginn und die Erstellung  der Immobilie in verschiedenen Bauabschnitten.



Wichtig:

 

Beim Kauf einer Immobilie, über einen Bauträger, erfolgt die Rechnungslegung immer in Bauabschnitten den sogenannten Gewerken. Dabei ist zu beachten, dass das Eigenkapital was Sie in die Baufinanzierung mit einbringen, zuerst eingesetzt wird.

Zudem muss die Bauzeit bei der Finanzierung beachtet werden, da ab dem dritten Monat, wenn keine gesonderte Absprache getroffen wurde, Bereitstellungszinsen für den nicht ausgezahlten Kreditbetrag anfallen.



Achten Sie zudem auf folgende Punkte:

 

  • aktuelle Kostensituation läuft parallel 

  • ggf. zusätzliche monatliche kosten sollte vermieden werden

  • Bauzeitverzögerungen müssen mit eingeplant werden

  • ggf. Mietverträge hinsichtlich Kündigungsfristen beachten

  • neue Möbel ?

  • Gartengestaltung?

  • KFW Programme?


Die zweite Option, bildet der eigene Bau der Immobilie ohne Bauträger. Hier gestaltet es sich so, dass Sie sich zunächst ein Grundstück suchen und dieses über eine variable Finanzierung, finanzieren (wenn Sie es nicht über Eigenkapital kaufen). Eine variable Finanzierung, macht man am Anfang aus dem Grund, da man zu diesem Zeitpunkt noch nicht alle Kostenfaktoren kennt und das Darlehen jederzeit kündbar bzw. in die finale Finanzierung umwandelbar ist. Im nächsten Schritt wird ein Architekten oder eine Fertighausfirma eingebunden und das Haus geplant. 

Sind die Pläne erstellt, erfolgt nun der Antrag der Baugenehmigung, beim zuständigen Bauamt. Nach Erstellung der Pläne und Kostenübersicht, wird nun die finale Immobilienfinanzierung bei Ihrem Baufinanzierer beantragt.



Wichtig: 


Bei Ihrem eigenen Bauvorhaben, liegt die Verantwortung und das Risiko bei Ihnen. Zudem müssen Sie sich eigenständig um die Überwachung der Baustelle und Fertigstellung der einzelnen Gewerke kümmern, sollten Sie nicht einen Architekten hinzugezogen haben.

Anders verhält es sich hingegen, wenn man das Ganze über einen Bauträger macht. Hier ist die Kostensituation zwar meist höher, allerdings hat man auch weniger Aufwand und kann bei Mängeln auf die sogenannte Gewährleistungspflicht zurückgreifen. Zudem sind Fertigstellungstermin und Budget klar festgelegt.


Neubau von Eigentumswohnungen in Köln: Welche Optionen einer Finanzierung gibt es?


Ob Sie sich bei Ihrem Neubauvorhaben für einen Bauträger entscheiden oder nicht, in beiden Fällen haben Sie die gleichen Finanzierungsoptionen. Grundlegend  handelt es sich um ein Immobiliendarlehen, welches mit Förderdarlehen / Landesförderungen, ergänzt werden kann. Hierbei ist zu beachten, dass sie für verschiedene Förderprogramme einen Energieberater benötigen.


Option 1: Alleiniges  Bankdarlehen 

Option 2: Bankdarlehen + KFW-Darlehen

Option 3:  Bankdarlehen + KFW-Darlehen + KFW Förderung

Option 4:  Bankdarlehen + KFW-Darlehen + KFW Förderung + NRW.Bank Förderung

 

 

Wichtig:

 

Machen Sie sich vorab Gedanken, ob sie Energieeffizient oder nicht Energieeffizient  bauen möchten. Sollte Sie sich für die Energieeffiziente Bauweise entscheiden, dann habe Sie die Möglichkeit staatl. Förderung zu nutzen. Achten Sie darauf, dass sie vorab mit Ihrem Energieberater sprechen und eine Vorkalkulation erstellen.

 


Schluss

 

Sollten auch Sie sich gerade für eine die Finanzierung Ihres Neubaus interessieren und wissen noch nicht genau, welche Möglichkeiten Sie haben bzw. welche Fördermittel Sie nutzen können, dann klicken Sie jetzt auf dem Button und buchen Sie Ihren persönlichen und kostenfreien Beratungstermin.




Blog: Was sie bei dem Kauf einer Kapitalanlage in Köln unbedingt beachten sollten, so gehen Sie am besten vor!


Die Suche nach der richtigen Kapitalanlage, ist meist wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Viele Anbieter locken mit ihren Angeboten, aber was unterscheidet ein gutes von einem schlechten Investment und worauf sollten Sie wirklich achten, um keine kostspieligen Fehler zu machen? Mein Name ist Angela Herm und als Expertin für Kapitalanlagen in Köln, helfe ich meine Kunden dabei, das für Sie beste Investment zu finden.



Kauf einer Immobilie als Kapitalanlage in Köln: Grundlagen


Grundsätzlich gestaltet sich der Kauf einer Immobilie als Kapitalanlage, genauso wie jeder andere Immobilienkauf, der Unterschied liegt darin, dass Sie nun das Thema Rendite im Focus haben sollten.

Dementsprechend machen Sie sich zunächst Gedanken, wie viel Geld Sie überhaupt für Ihre Immobilie ausgeben möchten bzw. was für eine Art von Immobilie es überhaupt werden soll. Zudem sollten Sie sich fragen welche Art von Mietern Sie später haben wollen und welche Art von Immobilie für diese Mieter interessant ist.

 

 

Hier eine kurze Checkliste der wichtigsten Fragen, die Sie sich am Anfang stellen sollten:

 

  • Wie viel Geld möchte ich ausgeben?
  • Welche Art von Immobilie möchte ich erwerben (Haus oder Wohnung)?
  • Wo soll die Immobilie sein, in einer Stadt oder lieber ländlich?
  • Welche Mieter möchte ich später in meiner Immobilie haben (z. B. Familien, Singles, Studenten, Senioren)?
  • Welche Rendite muss die Immobilie erwirtschaften?
  • Wie lange soll die Finanzierung laufen? 
  • Möchte ich die Immobilie möbliert oder leer anbieten?


Wichtig:

 

Um eine realistische Einschätzung, Ihrer finanziellen Möglichkeiten zu bekommen, sollten Sie vorab einen Termin bei einem Immobilienfinanzierer machen. Dieser kann Ihnen genau sagen was Sie sich leisten können und welche Investition am sinnvollsten ist.

Zudem sollten Sie Ihren Steuerberater konsultieren um eine Vorstellung darüber zu bekommen, wie die Kapitalanlage sich auf Ihre eigene finanzielle Situation auswirkt.




Kauf einer Immobilie als Kapitalanlage in Köln: Immobiliensuche / Vergleichen mit Rendite-Formel


Im nächsten Schritt geht es nun darum, die richtige Immobilie zu finden. Nutzen Sie hierfür am besten diese einfache Rendite-Formel, um das für Sie beste Investment zu finden.



Beispiel: Berechnung Nettomietrendite


Kauf einer Eigentumswohnung

  • Kaufpreis 200.000 Euro
  • Kaufnebenkosten 220.000 Euro
  • Nettokaltmiete: 10.000 Euro - jährliche Verwaltungskosten: 500 Euro - jährliche Instandhaltungskosten: 700 Euro = Jahresreinertrag: 8.800 Euro
  • Jahresreinertrag: 8.800 Euro / Investitionskosten: 220 000 Euro x 100 = 4,0 % Nettomietrendite

Die Nettomietrendite berechnet sich wie folgt:


Jahresbruttomieteinnahmen - nicht umlagefähige Betriebskosten - Instandhaltungsrücklage - Rückstellungen - Verwaltungskosten = Jahresnettomieteinnahmen 


nicht umlagefähige Betriebskosten = Alle zusätzlichen Kosten, die nicht in meiner Warmmiete enthalten sind.

 

 

Instandhaltungsrücklagen = Sind Gelder, die für Reparaturen des Gemeinschaftseigentums verwendet werden.


Rückstellungen = Sind Gelder, die für Reparaturen und Leerstandszeiten zurückgelegt werden.


Kaufpreis + Maklergebühr + Grunderwerbssteuer + Notargebühren + Gutachter (Schätzungsgebühren) + Renovierungskosten = Kaufpreis inklusive Nebenkosten


(Jahresnettomieteinnahmen / Kaufpreis inklusive Nebenkosten) * 100 = Nettomietrendite




Wichtig:

 

Die Jahresnettomiete Rendite sollte im Idealfall min. 4 % (und bei älteren Objekten min. 6 %) betragen. Um zu gewährleisten, dass sich die Investition überhaupt lohnt.

Mit der Nettomietrendite haben sie bereits einen der wichtigsten Indikatoren für die Einschätzung Ihres Investments. Achten Sie dennoch darauf, dass Sie zusätzlich die steuerlichen Aspekte (Mietanpassungen, Standortentwicklung und Betriebskosten Anpassungen berücksichtigen).

Oftmals ist es so, dass Sie bei manchen Immobilienangeboten anstatt der Nettomietrendite, die Bruttomietrendite ausgewiesen bekommen. Fragen Sie daher explizit nach der Berechnungsgrundlage, um sicher zu stellen, dass alle Kosten berücksichtigt wurden und es keine bösen Überraschungen gibt. Um sicher zu gehen, konsultieren Sie Ihren Finanzexperten.


Blog: Wann ist eine Finanzierung wirklich machbar? Die wichtigsten Kriterien und Einflussfaktoren, hierauf sollten Sie achten!!!


Befinden Sie sich auch gerade in der Situation und denken über den Kauf Ihrer ersten eigenen Immobilie nach, Sie wissen aber noch nicht, ob Sie diese auch finanziert bekommen?

Mein Name ist Angela Herm und als Expertin für Baufinanzierungen in Köln, helfe ich meinen Kunden seit über 15 Jahren bei dabei, ihren Traum von der eigenen Immobilie Wirklichkeit werden zu lassen. Dabei wird mir oft die Frage gestellt, „Wann ist eine Finanzierung überhaupt machbar?“ und “Welche Faktoren spielen dabei ein Rolle?”

Eines vorweg:

Hierbei gehen die Kreditgeber sehr unterschiedlich vor, weshalb man nicht zu viel Wert auf die Aussage einer einzelnen Bank oder Sparkasse legen sollte.

Wenn Ihre Hausbank der Meinung ist, dass Ihr Vorhaben nicht finanzierbar ist, sollten Sie sich auf jeden Fall von einem unabhängigen Baufinanzierungsvermittler beraten lassen, da dieser auf bis zu 400 Bankpartner zurückgreifen kann.

 Damit erhöhen Sie, Ihre Wahrscheinlichkeit, eine Bank zu finden, mit der Sie Ihr Finanzierungsprojekt umsetzen können.



Immobilienfinanzierung für Köln: Kriterien einer Immobilienfinanzierung?


Bei allen Banken müssen im Wesentlichen drei Dinge zusammen passen:

  1. Die Werthaltigkeit der Immobilie
  2. Ihre persönliche Einkommenssituation (Bonität)
  3. Zukünftige Situation

Bei der Werthaltigkeit der Immobilie achtet die Bank vor allem auf den derzeitigen Zustand. Ist in den letzten Jahren etwas neu gemacht worden, oder wurde etwas saniert? Hierbei geht es hauptsächlich um Modernisierungsmaßnahmen, wie Fenster, Elektroleitungen, Dämmung etc. Allerdings achtet die Bank auch auf die Wieder Vermarktbarkeit der Immobilie oder einfach gesagt: Wenn Sie Ihren Zahlungspflichten nicht nachkommen und die Bank Ihre Immobilie in einer Zwangsversteigerung veräußern lässt, gibt es Kaufinteressenten für die Immobilie? Daher sind bestimmte Immobilienarten wie Liebhaberobjekt, landwirtschaftliche Objekte oder Ferienwohnungen eher schwierig zu finanzieren.

 

 

Wichtig:

 

Bei allen Immobilien sollte der von den Banken ermittelte Wert nicht zu sehr von dem Kaufpreis abweichen.



Wesentlich bedeutender ist jedoch die sog. Bonität: Hierbei betrachtet die Bank, ob Ihr Einkommen ausreichend ist, um die Finanzierungsraten dauerhaft zahlen zu können.

Diese Betrachtung führt die Bank für drei Zeitpunkte durch: jetzt, am Ende der Zinsbindung und bei Rentenbeginn. Zu allen drei Zeitpunkten muss die Haushaltsrechnung positiv sein, das heißt die Einnahmen müssen größer sein als die Ausgaben.



Immobilienfinanzierung in Köln: Beispielrechnung, ob einen Immobilienfinanzierung machbar ist.


Dies möchte ich Ihnen in einem kleinen Beispiel darstellen:


Nettoeinkommen beider Darlehensnehmer                                               5.000€

Minus Pauschale für Lebenshaltung                                                             1.300€

Minus Pauschale für Bewirtschaftungskosten der Wohnung                      250€

Minus Ratenkredit für Auto                                                                                250€

Minus Kalkulierte Rate der Finanzierung                                                      1.800€


Ergibt Haushaltsüberschuss heute                                                           1.400€


Da die Haushaltsrechnung positiv ist, ist die Finanzierung grundsätzlich machbar. Ebenfalls wird von der Bank Ihre Lebenssituation nach der Zinsbindung beleuchtet. Da die Bank sicherstellen möchte, dass Sie sich die Finanzierung auch bei steigenden Zinsen (nach Zinsbindungsfrist) leisten können. Ob die Finanzierung in unserem Beispiel tatsächlich von der Bank genehmigt wird, hängt somit von den drei Einflussfaktoren (Eigenkapital, Bonität und Immobilie) ab. Gestalten sich diese Faktoren unter dem Aspekt der Gesamtbetrachtung, also Positiv dar, dann steht einer Finanzierung nichts mehr im Wege. Sollten Sie sich gerade auch auf der Suche nach einer passenden Finanzierungslösung für Ihre Traumimmobilie befinden, wissen aber noch nicht, ob diese auch umsetzbar ist bzw. welche Alternative es vielleicht für Sie gibt? Dann klicken Sie jetzt auf den Button und buchen Sie noch heute Ihren persönlichen Beratungstermin.




Blog: Wie finanziert man ein Haus eigentlich am besten, die wichtigsten Tricks und Kniffe vom Profi!!!


Wie bei jedem größeren Projekt was man anfängt, stellt sich zunächst die Frage, wie gehe ich am besten vor und worauf muss ich überhaupt achten. Bei einer Immobilienfinanzierung gestaltet es sich da nicht anders.

Mein Name ist Angela Herm und als Expertin für Baufinanzierungen in Köln, helfe ich meinen Kunden seit über 16 Jahren bei dabei, ihren Traum von der eigenen Immobilie wahr werden zu lassen.

Heute wollen wir uns der Frage widmen, wie man bei einer Immobilienfinanzierung, sei es für ein Haus oder eine Wohnung am besten vorgeht und auf was Sie dabei achten sollten, um keine kostspielige Fehler zu machen.



Immobilienfinanzierung für Köln: Erster Schritt Budget definieren


Zunächst geht es darum Kassensturz zu machen, um überhaupt herauszufinden, wie viel Immobilie ich mir leisten kann.

Zu diesem Zweck verwende ich im Erstgespräch immer eine Faustformel einer Bank, mit der man schon mal grob definieren kann, über welches maximale Finanzierungsvolumen wir eigentlich sprechen.

Hierzu nehmen wir das monatliche Nettoeinkommen und subtrahieren zum einen die monatlichen Fixkosten (Krankenversicherung, Leasing Rate etc.) und die monatliche Haushaltspauschale (Einkauf, Lebensmittel, Kleidung etc.). Hieraus ergibt sich nun der monatlich zur Verfügung stehende Betrag. Ziehen wir nun noch das Geld ab, welches sie zur Rücklagenbildung vorgesehen haben, erhalten wir unsere mögliche monatliche Rate.

 

 

Netto Einkommen - Fixkosten - Haushaltspauschale (der Banken 850-1200 Euro erste Person) = zu Verfügbarer Betrag

Verfügbarer Betrag - Rücklagenbildung/Reserve = mögliche Rate

mögliche Rate x 12 Monate x 30 Jahre = maximale Finanzierungsvolumen


Schauen wir uns zu diesem Zweck einmal das Beispiel der Familie Schmidt an:


Familie Schmidt

Herr Schmidt

2500 € (Netto)

Frau Schmidt

2000 € (Netto)

Keine Kinder

keine

Fixe Ausgaben

- 250 €

Gesamt Netto

4500 € (Netto)


Setzen wir diese Werte jetzt in unsere Faustformel ein, erhalten:

4500 - 250 - 1200 = 3050,00

3050 - 1500 = 1550 (freies Vermögen)

1550 x 12 x 30 = 558.000


Wichtig:


Das freie Vermögen sollte jedoch nicht komplett als Rate für die Finanzierung eingesetzt werden, da zu der Rate auch die Nebenkosten für Immobilie hinzu kommen. Ebenfalls möchten Sie ja noch gut leben und sich was außer der Reihe, trotz neuer Immobilie, leisten können.

Es gibt jedoch einen wesentlichen Unterschied auch unter Betrachtung des Alters. Habe ich meine Finanzierung noch im Rentenalter, dann muss auf jeden das Renteneinkommen betrachtet werden. Denn es bringt ihnen nichts, wenn Sie sich die Finanzierung dann nicht mehr leisten können.



Immobilienfinanzierung für Köln: Eigenkapitaleinsatz


Ein weiterer wichtiger Faktor, ist selbstverständlich das Eigenkapital, welches ich in die Finanzierung mit einbringe. Aufgrund der hohen Kaufpreise ist es mittlerweile unverzichtbar, zumindest die sogenannten Nebenkosten der Finanzierung über Eigenkapital einzubringen.

Die Banken setzten anhand der Immobilie den sogenannten Beleihungswert fest. Nicht zu verwechseln mit dem Marktwert.

 

In der Praxis spricht man hier vom sogenannten Beleihungsauslauf, um so niedriger der Anteil Ihrer Finanzierung in Relation zu diesem ist, desto günstiger ist im Endeffekt die Finanzierung.

Des Weiteren sollten Sie sich im Vorfeld auch überlegen wie viel Ihres Eigenkapitals Sie in die Baufinanzierung überhaupt mit einbringen möchten, da ein Haus auch Möbel benötigt.


Wichtig:


Zum Eigenkapital gehören nicht nur die Liquiden Mittel, wie Bargeld, sondern gerade wenn man ein Haus neu bauen möchte, auch die Eigenleistung, also die Arbeit, die ich selber oder mit Hilfe von Familie oder Bekannten mit einbringen kann.

Sollten auch Sie sich gerade auf der Suche nach einer passenden Finanzierungslösung für Ihre Traumimmobilie befinden, wissen aber noch nicht, ob diese auch für Sie umsetzbar ist? Dann klicken Sie jetzt auf den Button und buchen Sie noch heute Ihren persönlichen Beratungstermin.

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